Grundveranstaltung
In dieser Veranstaltung werden die Grundlagen der Bindungstheorie und ihre Implikationen vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten einen detaillierten Einblick in die Entstehung und Aufrechterhaltung von Bindungsmustern sowie einen Einblick in die bindungsgeleiteten Interventionen nach dem Care-Programm.
Diese Veranstaltung eignet sich für große Gruppen von bis zu 500 Personen.
Lehrende Prof. Dr. Henri Julius &
Prof. Dr. Kerstin Uvnäs-Moberg
Diese Form von Veranstaltung wird in der Regel für gesamte Schulen/Institutionen/Verbunde organisiert.
Kontakt über den Button Anfrage (auch Einzelpersonen)
PHASE II - Reale Interventionen - Umsetzung der Theorie im Alltag mit den Kindern
In der zweiten Phase der Fortbildung werden die Interventionen des CARE-Programms vertieft. Anhand von konkreten Fällen werden die Interventionen auf der realen und symbolischen Interaktionsebene (Ebene 1 und 2) sowie auf der Ebene des Primings (Ebene 3) vorgestellt. Der Ablauf der Interventionen sowie die Entwicklung der behandelten Kinder wird dabei anhand von Videomaterial dokumentiert. Für eine möglichst realitätsnahe Vermittlung stammt dieses Material auch von Lehrer/-innen, die bereits in der Schweiz im CARE-Programm ausgebildet wurden. Natürlich können die Teilnehmer/-innen auch eigene Fälle einbringen.
Anmeldebedingung Besuch einer Grundveranstaltung zu den bindungsgeleiteten Interventionen
Referenten Prof. Dr. Henri Julius
Prof. Dr. Erzsebet Matthes
Elisabeth Hübl, Beratungs-LP
maximale Teilnehmerzahl: 60 Teilnehmende
Aktuell sind 2 Kurse in Trimbach (Nähe Olten) geplant (6 Tage):
Daten: Aktuell kein Kurs in Planung
Kosten: 800.00 CHF
weitere Kursdaten fürs 2027/2028 folgen
PHASE III - Symbolische Interventionen - Training in der Durchführung des Care-Programms mit Kindern
Im Rahmen symbolischer Interventionen interagieren Lehrer/in und Kind in einem dyadischen Setting einmal pro Woche für ca. 20 Minuten über Handfiguren. Diese Intervention basiert auf dem seit Langem in der Psychologie bekannten Phänomen, dass Kinder ihre Beziehungserfahrungen im Spiel reinszenieren. Diese Übertragung lässt sich nutzen, um unsichere oder desorganisierte Bindungsmuster auf der Ebene symbolischer Interaktionen zu verändern. Der Vorteil der symbolischen Interaktionsebene besteht darin, dass auf dieser Beziehungsebene nicht so viel Stress ausgelöst wird, wie auf der Ebene realer Interaktionen. Deshalb lassen sich auf der symbolischen Ebene sichere Bindungsmuster in einem Bruchteil der Zeit etablieren, die für Interventionen auf der realen Ebene nötig wäre. Die Bindungserfahrungen auf symbolischer Ebene werden von den Kindern in der Regel schnell auf die reale Ebene übertragen. So lässt sich die Effektivität bindungsgeleiteter Interventionen stark erhöhen. Die Interventionen auf der symbolischen Ebene sind insbesondere für Lehrkräfte geeignet, die Kinder mit Förderbedarf in der sozialen und emotionalen Entwicklung haben.
Anmeldebedingung: Besuch der Phase II (reale Ebene)
Referent Prof. Dr. Henri Julius
Teilnehmerzahl: 16-25
Weitere Kurse Phase III weiter unten!
Phase III Trimbach
AUSGEBUCHT!!!
Ort:
Schulhaus Trimbach
Daten:
21./22.08.2026
18./19.09.2026
20./21.11.2026
11./12.12.2026
22./23.01.2027
Kosten:
1500.00 CHF (ohne Verpflegung)
Phase III Breitenbach
Phase III 2026/02 (10 Tage)
Ort:
Grienackerweg 14
Parterre links
Daten:
04./05.09.2026
23./24.10.2026
08./09.01.2027
29./30.01.2027
26./27.02.2027
Arbeitszeiten (prov):
08:45-12:15
13:15-16:45
Kosten:
1500.00 CHF (ohne Verpflegung)
Phase III Solothurn
Phase III 2027/01 (10 Tage):
Ort:
Bewegungsraum
Zuchwilerstrasse 27
4500 Solothurn
Daten:
05./06.03.2027
02./03.04.2027
30.04./01.05.2027
11./12.06.2027
25./26.06.2027
Kosten:
1500.00 CHF (ohne Verpflegung)
Bindungsgeleitete Selbsterfahrung
Basis
Kontakt zum eigenen Bindungssystem mit Hilfe von körperbasierten Achtsamkeitsübungen
Im Rahmen des zweitägigen Seminars wird das von Henri Julius theoretisch vermittelte Wissen zum Thema Bindung auf den Erwachsenenbereich angewandt. Anhand von kurzen theoretischen Inputs, praktischen Übungen und im kollegialen Austausch werden Sie Ihr Bindungs- und Fürsorgeverhalten wahrnehmen und reflektieren können.
Vor dem Hintergrund neurobiologischer Erkenntnisse (z.B. Polyvagale Theorie, achtsamkeitsbasierte Stressregulation u.a.) werden Sie sensibilisiert, Ihr eigenes Erregungsniveau gewahr zu werden, und Sie lernen, Ihren Stress über ganzheitliche Selbstregulationstechniken zu reduzieren. Dies ermöglicht Ihnen mehr Sicherheit und Vertrauen in der Beziehung zu sich selbst und im Umgang mit Menschen in Ihrem Umfeld.
Anmeldebedingung: Besuch einer Grundveranstaltung in bindungsgeleiteten Interventionen.
Anfrage für Gruppen von 12 bis 20 Personen
Bindungsgeleitete Selbsterfahrung
Vertiefung
Dieser Kurs baut auf dem Selbsterfahrungskurs 'Basis' auf. Inhalte des Basiskurses werden durch Übungen zum eigenen Bindungs- und Fürsorgeverhalten sowie zur Selbstregulation vertieft. Zudem erlernen die Teilnehmer/-innen Techniken, wie sie das eigene Oxytocin-System aktivieren können. Die AKtivierung dieses physiologischen Systems, auch als Calm-und-Connecting System bekannt, induziert Empathie und Vertrauen und wirkt angst- und stresslösend. Da Oxytocinsysteme über physiologische Mechanismen zwischen verschiedenen Individuen synchronisieren, lassen sich über die Aktivierung des eigenen Oxytocinsystem lern- und entwicklungsfördernde Interaktionen initiieren. Die Synchronisation der Oxytocinsysteme zwischen Lehrkraft und Kind scheint einer der stärksten Prädiktoren für die schulische Entwicklung von Kindern zu sein.